Matthias Klein

Nächtliche Ruhe gegen Familienpflichten

Ich gehe schon wieder zu spät ins Bett. Nicht 4–5 Stunden zu spät, wie häufiger in den vergangenen Wochen, aber doch deutlich zu spät. Seit ich weiß, dass mein Nervensystem erst zur Ruhe kommt, wenn es im Haus still wird, nutze ich die Gunst der späten Stunde ohne Reue. Naja, zumindest bis zum nächsten Morgen.

Ich möchte mir mehr Freiraum gönnen und rücksichtsvoller mit mir sein – nur hängt am Ende eben auch eine Familie dran, mit eigenen Vorstellungen und Zeitplänen, in denen ich dann doch öfter vorkomme, als es die Nacht zulässt.